Kämpfe in jener Zeit

Kämpfe in jener Zeit

Doch wird es ihm gelingen, sämtliche Hindernisse aus dem Weg zur räumen und seine gottgegebene Mission zu erfüllen. Ein Land nach dem anderen wird er erobern, bis letzendlich Ost und West, Nord und Süd, in seiner Hand sind und die Herrschaft göttlicher Gerechtigkeit - allüberall - errichtet werden kann.

Nachfolgend einige Riwaayaat dazu:

 

 

a) Dschihaadler[1], Schahide[2]

Es wird also, um eine Herrschaft göttlicher Gerechtigkeit auf Erden ermöglichen zu können, zunächst zu Kämpfen und Kriegen gegen den unheilbringenden Feind und Widersacher Gottes, gegen Tyrannen und jene, die Unheil auf Erden anrichten, kommen.

Und, wie bereits gesagt, werden sich viele Aufrichtige und Engagierte um Imaam Mahdi (a) scharen, die ihn in dieser seiner revolutionären und gottgebotenen Bewegung unterstützen.

Ihnen allen, die an seiner Seite kämpfen, wird hohe Belohnung zuteil. Wie überliefert wird, ist ihnen für einen jeden Widersacher, den sie zu Boden zwingen, eine Belohnung verheißen, die der von insgesamt zwanzig oder fünfundzwanzig Schahiden entspricht.

Und so ein Mitkämpfer Imaam Mahdis (a) bei seinem Dschihaad das Schahaadat findet, erhält er den Lohn zweier Schahide.

Ebenfalls jene, die bei diesem Bemühen und Kämpfen verletzt werden und Behinderungen davontragen, finden - abgesehen von dem hohen geistigen Rang, der ihnen zuteil wird – besondere Beachtung und Unterstützung, was natürlich auch für die Hinterbliebenen der Märtyrer gilt.

Imaam Baaqir (a) sagte, gerichtet an die Schi`ah:

"Wenn ihr so seid, wie wir euch empfehlen und ihr euch unseren Weisungen nicht widersetzt, werdet ihr, so ihr vor dem Erscheinen unseres Qaa`im dahinscheidet, als Schahid eingestuft werden.

Dem aber, der Mahdi (a) miterlebt und an seiner Seite das Schahaadat findet, wird es im Maße der Belohnung zweier Schahide vergolten. Und wer im Zuge der weltweiten Bewegung Mahdis einen unserer Feinde beseitigt, erhält den zwanzigfachen Lohn eines Schahid."[3]

Die eben zitierte Riwaayat besagt, dass das Beseitigen eines Feindes weitaus höher belohnt wird als das Schahaadat. Wohl darum, weil ersteres, ganz abgesehen vom göttlichen Wohlgefallen, den Geschöpfen Gottes zu Ruhe und Frieden verhilft und dem Islam zur Ehre gereicht. Dieweil das Schahaadat zur Vervollkommung des Schahids selber führt.

Daher sollten die islamischen Frontkämpfer vor allen Dingen - mehr noch als an das Schahaadat - daran denken, sich des Feindes zu erwehren und ihn zu bezwingen.

Von Imaam Baair (a) wird folgendes überliefert:

"Wer an der Seite Imaam i Samaans (a) das Schahaadat findet, dem wird es doppelt belohnt."[4]

Und in dem Werk "Kaafi" ist zu lesen:

"Wenn ein Mitstreiter des Imaam unseren Feind tötet, erhält er den zwanzigfachen Lohn eines Schahid. Und wer im Zuge der revolutionären Bewegung und im Gefolge unseres Mahdis das Schahaadat findet, erhält den fündundzwanzigfachen Lohn eines Schahid."[5]

Bezüglich des Verhaltens Imaam Mahdis (a) gegenüber Schahiden und ihren Hinterbliebenen sagte Imaam Ali (a):

"Imaam i Qaa`im (a) wird sich (nach dem Kampf) in Kufeh niederlassen. Falls ein Schahid jemandem etwas schuldete, wird Mahdi (a) die Schuld begleichen und zudem für einen geregelten Unterhalt der Hinterbliebenen eines jeden Schahid sorgen."[6]

Die genannten Hadithe sind Hinweis auf die Fürsorge Mahdis (a) für die Märtyrerfamilien.

 

b) Militärische Ausrüstung

Zweifelsohne unterscheiden sich die Waffen, derer sich Imaam Mahdi (a) in seinem Kampf bedienen wird, nicht nur von denen, die vormals üblich waren, sondern auch von denen, die in jener Zeit usus sein werden.

So ist der Ausdruck "ssaif", der in den diesbezüglichen Riwaayaat erscheint, möglicherweise ein Hinweis auf einen bestimmten Waffentyp und bedeutet nicht unbedingt "Schwert". Denn die Waffe Imaam Mahdis (a) wird, wie überliefert ward, dergestalt sein, dass durch sie Mauern einstürzen oder aber eine Stadt zu Staub zerfällt und der Feind - wie Salz in Wasser - mit einem einzigen Hieb schon wie Blei zusammenschmilzt.

Laut einer Überlieferung werden die Waffen der Mitstreiter des Imaam aus Eisen (Metall) sein, und ihre Wirkung ist so, dass Berge, auf die sie niederprallen, "in zwei Hälften auseinanderbrechen".

Und was die Waffen des Feindes betrifft: Es mag sein, dass dieser Feuer verursachende Waffen einsetzt, denn der Imaam (a) wird - wie überliefert ward - Kleidung tragen, die gegen Hitze schützt. Und zwar ist es Kleidung, die der Engel Gabriel, Abraham zum Schutze gegen die lodernden Flammen, in die Nimrod ihn hatte werfen lassen, brachte, so dass er (Abraham) unbeschadet durch das Feuer hindurch und aus ihm hervorkommen konnte. Diese Kleidung wird Imaam Mahdi (a) - dem „Baqiatullaah“, d.h. dem der Menschheit von Gott Belassenen (der Reinen Imaame) - zur Verfügung stehen.

Wenn es nicht so wäre - das  heisst, wenn dem Feind keine fortgeschrittenen Waffen und entsprechende Technologie zur Verfügung stünden - bedürfte Mahdi (a) wohl solcher Kleidung nicht. Wenngleich hier möglicherweise auch der "Wunder-Aspekt" in Frage kommen könnte...

Imaam Ssaadiq (a) sagte:

"Wenn sich unser Mahdi erhebt, werden Schwerter herniederfahren, und ein jedes dieser Schwerter ist mit dem Namen des Kämpfers als auch dessen Vaters gezeichnet."[7]

 Bezüglich einer Gruppe der Gefährten Imaam Mahdis (a) tat Imaam Ssaadiq (a) kund:

"Ihre Waffen sind aus Eisen, doch nicht gewöhnlichen Eisens. Wenn einer von ihnen mit seiner Waffe auf einen Berg schlägt, wird dieser in zwei Hälften auseinanderfallen.

Imaam i Qaa`im (a) wird mit seinem Heer und dessen militärischer Ausrüstung gegen Indien, Deilam, gegen Kurden, Römer, Barbaren, gegen Faars und das Gebiet zwischen "Dschaaburssaa" und Dschaabulqaa" ziehen."[8]

Jedenfalls aber, die Ausrüstung des Heeres Imaam Mahdis (a) ist dergestalt, dass der Feind dagegen nichts ausrichten kann.

Diesbezüglich erklärt Imaam Ssaadiq (a):

"Wenn die Gefährten Imaam Mahdis (a) mit den feindlichen Heeren in Ost und West konfrontiert sind, werden sie diese in einem Augenblick vernichten. Niemals aber werden die Waffen des Feindes gegen sie etwas ausrichten können."[9]

 

c) Um der Erlösung der Menschheit willen...

Bezüglich der Eroberung der Länder und Gebiete durch Imaam Mahdi (a) gibt es zweierlei Arten Riwaayaat. In den einen ist ganz allgemein die Rede von der Eroberung des Ostens, des Westens, des Südens, der in Gebetsrichtung liegenden Räume und schlechthin des gesamten Erdenrundes. Und in den anderen werden die eroberten Gebiete namentlich genannt.

Daran, dass Imaam Mahdi (a) alle Länder erobern und sie unter seine Regie bringen wird, ist nicht zu zweifeln. Und dass in einigen Riwaayaat die Namen einiger Städte und Gebiete genannt werden, mag auf die besondere Bedeutung, die diese in jener Zeit haben werden, zurückzuführen sein. Möglicherweise in dem Sinne, dass sie als Supermacht-Staaten gelten und weite Teile der Erde unter ihrem Diktat stehen oder aber, dass es sehr weitreichende und dichtbevölkerte Regionen sind.

Auch kann es sein, dass die genannte Stadt beispielsweise eine Art "Gebetsrichtung" einer der in jenen Tagen vorhandenen religiösen Lehren oder Ideologien darstellt und sich deren Anhänger, wenn die Stadt stürzt, ergeben werden.

Ebenfalls ist nicht ausgeschlossen, dass die Wichtigkeit der namentlich erwähnten Gebiete und Orte mit deren strategischer Bedeutung zusammenhängen. In dem Sinne, dass dann, wenn das betreffende Gebiet fällt, der Feind "lahmgelegt" ist und somit für Imaam Mahdi (a) und sein Heer kein Hindernis mehr darstellt.

Dass die Stadt Mekka als Ort des Beginns der revolutionären Bewegung Imaam Mahdis (a) und Irak bzw. Kufeh als politisches Zentrum des Imaam und seiner Regierung genannt werden - woraufhin, laut einiger Überlieferungen, der Eroberungszug weitergeht nach "Schaam"[10] und von dort aus nach "Bait ul muqaddas" (Jerusalem) - mag eine Bestätigung dieser Wahrscheinlichkeit sein. Denn heute dürften die politische, militärische oder aber religiöse Bedeutung dieser drei Gebiete niemandem mehr verborgen sein...

Die erste Riwaayaat-Kategorie, die ganz allgemein von der weltweiten Eroberung Imaam Mahdis (a) spricht, geht auf Überlieferer zurück wie:

Imaam Ridhaa (a), der diese Mitteilung von seinen Vätern überliefert, die folgendes Prophetenwort zitierten:

"Als man mich (Muhammad) durch die Himmel führte..., und ich fragte: "O Herr, werden sie - die Imaame aus meiner Nachkommenschaft - nach mir meine Statthalter sein?",

antwortete eine Stimme: "Ja, Muhammad! Sie sind meine Freunde, meine Auserwählten, jene, die nach dir Meinen Mir ergebenen Geschöpfen Rechtleitung und - nach dir - meine besten  Geschöpfe sind.

Bei Meiner Ehre und Majestät, mittels ihrer werde Ich meine Religion und Lehre dominierend werden lassen unter den Menschen,

und durch sie dem "Kalaam ul llaah" (dem Wort Gottes, Koran) zu Überragenheit verhelfen

sowie durch den letzten von ihnen (Mahdi) die Erde von Widersachern und Frevlern säubern und ihm die Regie über Ost und West geben."[11]

Imaam Baaqir (a) erklärte bezüglich des 41. Verses der Sure 22, in dem es heißt:

... sie werden, wenn Wir auf Erden den, der sie regieren wird, einsetzen, das Gebet verrichten und die Sakaat[12] zahlen,

"In diesem Vers wird auf die dem Propheten Nahestehenden aus seinem Hause (Aal i Muhammad) und den letzten von ihnen, Imaam Mahdi (a), hingewiesen. Darauf, dass Gott ihm und seinen Getreuen die Regie über Ost und West überantworten wird."[13]

 Der Gesandte Gottes (s) sprach:

"Mahdi ist einer meiner Söhne (Nachkommen). Mittels seiner wird Gott Ost und West erobern lassen."[14]

Auch diese Mitteilung wird von ihm überliefert:

"Wenn Imaam Mahdi (a) erscheint, wird Gott mittels seiner der Religion zu ihrem ihr gebührenden und eigentlichen Platz zurückverhelfen und ihm (Mahdi) - für ihn und durch ihn - strahlende Siege ermöglichen.

In jener Zeit wird niemand mehr auf Erden bleiben, es sei denn, er sei Muslim geworden und habe bekannt: "Es gibt keinen Gott außer Allaah, dem Einen, Einzigen."[15]

Imaam Baaqir (a) sagte:

"Imaam i Qaa`im ist von uns, und seine Herrschaft wird sich über Ost und West erstrecken."[16]

Folgendes wird ebenfalls von ihm überliefert:

"Wenn sich Imaam i Qaa`im (a) erhebt, wird Gott den Islam über alle anderen Religionen dominieren lassen."[17]

Vom Propheten (s) wird diese Aussage zitiert:

"Imaam Mahdi (a) wird seine Mitstreiter in alle Teile der Welt schicken."[18]

Der Gesandte Gottes (s) sprach:

"Wenn auch nur noch ein einziger Tag des Diesseits geblieben ist, wird Gott Imaam Mahdi (a) schicken, mittels seiner der Religion zu ihrer ihr gebührenden Dominanz und Würde zurückverhelfen und ihn - für ihn und durch ihn - strahlende Siege erreichen lassen.

Niemand mehr wird sein außer jenen, die bekennen: Keinen Gott gibt es außer Allaah, dem Einen, Einzigen."[19]

Dschaabir ibn Abdullaah Anssaari überliefert folgenden Ausspruch des Gesandten Gottes (s):

"Dhulgharnayn war ein aufrichtiger Gottesdiener und den Gottesgeschöpfen zu ihrer Rechtleitung gegeben.

Er lud das Volk zu Gott ein und gebot ihm Ehrfurcht vor Gott und Tugend.

Sie aber hieben ihn mit einem Schwertschlag nieder, woraufhin er ihren Blicken entschwand und sie annahmen, dass er gestorben sei.

Nach einiger Zeit aber kehrte er zu seinem Volk zurück, doch wiederum erhoben sie ihr Schwert gegen ihn und ließen es auf seinen Kopf herniedergehen.

Der Ewig-Seiende Gott hat Dhulqarnain mit Macht auf Erden gestärkt, ihm Mittel und Möglichkeiten an die Hand gegeben und ihn nach Osten und Westen entsandt.

Das gleiche hat der Allmächtige Gott für "Imaam i Ghaa`ib"[20] (a), der einer meiner Söhne (Nachkommen) ist, vorgesehen und wird ihn nach Ost und West entsenden.

Wohin Dhulqarnain auch immer kam, an welchem Ort oder welcher Wasserstelle in der Bergwelt oder aber weiten Ebene, dort wird auch er seinen Fuß setzten.

Gott macht ihm die Schätze der Natur, über und unter der Erde, offenkundig und unterstützt ihn, indem er über die Feinde lähmende Angst und Panik kommen läßt.

Mahdi (a) wird für Recht und Gerechtigkeit auf Erden sorgen, in einer Welt, die zuvor voller Unrecht und Tyrannei war."[21]

Wie gesagt, andere Riwaayaat sprechen von der Eroberung bestimmter Städte und Orte.

Beispielsweise wird von Imaam Ali (a) folgendes überliefert:

"Auf Anordnung Mahdis (a) werden die Mittel zum Truppen-Transport beschafft. Vierhundert Schiffe werden gebaut, die an der Aku-Küste anlegen.

Rom (Land) wird sich mit hundert Kreuzen - zu jedem Kreuz gehören 10.000 Krieger - auf den Weg machen und "Tarssuss" erobern.

Imaam Mahdi (a) wird mit seinem Heer dorthin ziehen und die Römer schlagen. So vehement, dass sich die Farbe des Euphrat verändert und die Ufer des Flusses bedeckt sind mit den verwesenden Leichnamen der Soldaten, deren Geruch die Luft schwängert.

Dies aber veranlasst diejenigen, die in der römischen Region blieben, nach Antiochien zu fliehen."[22]

Imaam Ssaadiq (a) teilte mit:

"Wenn Imaam i Qaa`im aufbricht..., wird er ein Heer nach Konstantinopel entsenden. Wenn es die dortige Meeresenge erreicht, werden sie (seine Mitstreiter) auf ihre Füße Worte schreiben und über die Wasser hinweggehen.“[23]

Folgende Mitteilung ist vom Gesandten Gottes (s):

"Wenn vom Diesseits auch nur noch ein Tag übrig sein würde, schickte Gott einen Mann aus meinem Geschlecht, der meinen Namen trägt, dessen Stirn leuchtend ist und der Konstantinopel und "Dschebal Deilam" (wohl die Bergwelt von Deilam) erobern wird."[24]

Hudhaifah informierte:

Konstantinopel, Deilam und Tabarestaan werden von einem Mann aus dem Stamme der Bani Haaschim erobert.[25] [26]

Imaam Baaqir (a) sagte:

"Wenn Imaam i Qaa`im (a) aufbricht, wird er Konstantinopel, China[27] sowie die Deilamer Bergwelt erobern und sieben Jahre lang regieren."[28]

Amir al mu`minaan Ali (a) tat folgendes kund:

"Imaam Mahdi (a) und seine Gefährten werden sich auf den Weg machen, bis dass sie Konstantinopel und die Residenz des  römischen Imperators erreichen. Drei Schätze werden ihnen dort zuteil:

Juwelen, Gold und Silber.

Imaam Mahdi (a) wird das Erworbene unter seinen Gefährten verteilen."[29]

Imaam Baaqir (a) informierte:

"Imaam i Qaa`im (a) wird drei Standarten für drei Operations-Gebiete bereithalten. Eine für seine Aktion gegen Konstantinopel[30], das Gott ihn erobern lassen wird.

Die zweite Standarte ist für seinen Zug nach China, das er ebenfalls erobern wird, bestimmt und die dritte für die Bergwelt von Deilam[31], das sein Heer ebenfalls in die Hand bekommen wird."[32]

Hudhaifah teilte mit:

"Balandschar[33] und das Deilam-Gebirge werden von einem Mann aus dem Hause Muhammads (s) erobert werden."[34]

Imaam Ali (a) sagte:

"Imaam Mahdi (a) wird sich mit 1000 Schiffen von der Stadt "Qaate`" aus auf den Weg nach "Al-Quds" (Jerusalem) machen und über Akka, Ssur, Ghasa und Assaqlaan[35] Palästina erreichen, Al-Quds erobern und sich dort niederlassen, bis dass Dadschdschaal kommt."[36]

Abu Hamseh Thumaali berichtet, dass er von Imaam Baaqir (a) folgendes hörte:

"Wenn der Qaa`im aus dem Hause Muhammads (s) erscheint, wird er ein Schwert (Waffe) bei sich haben, mit dem Gott ihn die Gebiete Rom,[37] China, Turk(estaan)[38], Deilam, das Industal, Indien,[39] Kabol, Schaam und Khasar erobern lassen wird."[40]

Und Ibn Hudschr schrieb:

Die erste Standarte, die Imaam Mahdi (a) wehen lassen wird, ist die gegen die Turk-Region.[41]

Möglicherweise ist mit dem Schwert, von dem in der Überlieferung des Abu Hamseh Thumaalis die Rede ist, eine besondere Waffe gemeint, die Imaam Mahdi (a) mit sich führen wird. Denn zur Eroberung aller Länder, wozu es ja einer außerordentlichen Offensiv-Kraft bedarf, sind sicherlich Waffen notwendig, die geeigneter sind als die herkömmlichen. Zumal dann, wenn wir annehmen, dass der Imaam seinen weltweiten Eroberungszug auf natürliche Art und Weise durchführen wird...

Bezüglich Indiens sagte Ka`b:

Der Regierende in "Bait ul muqaddas"[42] wird ein Heer nach Indien entsenden, um es zu erobern. Seine Truppen werden in Indien einziehen, die dortigen Schätze an sich nehmen und sie ihrem Regenten nach "Bait ul muqaddas" schicken, der das dortige Gebiet damit kultivieren läßt. Die indischen Herrscher aber werden als Gefangene zu ihm gebracht.

Seine Streitkräfte erobern Osten und Westen, und sie werden in Indien bleiben, bis dass sich Dadschdschaal erhebt."[43]

Hudhaifah überliefert folgende Mitteilung des Gesandten Gottes (s):

"Taahir ibn Asmaa` kämpfte einst gegen die Bani Israel, nahm sie gefangen, setzte „Bait ul muqaddas“ in Brand und brachte 1700 (oder 900) Schiffe, beladen mit Gold und Juwelen, von dort nach Rumiyeh.

Ganz gewiss wird Imaam Mahdi (a) die (nach Rumiyeh gebrachten) Schätze wieder zurück nach „Bait ul muqaddas“ bringen."[44]

Die Bewegung Imaam Mahdis (a) beginnt in Mekka, und das Gebiet Hidschaas[45] wird nach seinem Erscheinen erobert.[46]

Diesbezüglich sagte Imaam Baaqir (a):

"Mahdi (a) wird in Mekka erscheinen, Gott wird durch ihn "Hidschaas" erobern lassen, und er (Mahdi) wird einen jeden der Bani Haaschim, der dort in Gefangenschaft zubringt, befreien."[47]

Bezüglich der Eroberung Khoraassaans sagte Amir al Mu`minaan Ali (a):

"Imaam Mahdi (a) wird in seiner Bewegung fortsetzen, bis er auch Khoraassaan[48] erobert hat. Daraufhin wird er nach Medina zurückkehren."[49]

Im Zusammenhang mit Arminiyeh[50] aber wird von ihm folgendes überliefert:

"Imaam Mahdi wird seinen Weg fortsetzen, bis er Arminiyeh erreicht. Einer der dortigen gelehrten christlichen Mönche wird ihn aufsuchen und ihn fragen: "Bist du Mahdi?"

Imaam Mahdi wird antworten: "Ja, das bin ich. Ich bin der, dessen Name in der Bibel genannt und dessen Erscheinen gegen Ende der Zeiten verheißen ward."

Daraufhin stellt der geistliche Gelehrte Fragen an den Imaam, die dieser ihm beantwortet.

Der christliche Mönch bekennt sich zum Islam, doch die Leute von Arminiyeh weigern und widersetzen sich.

Woraufhin das Heer des Imaam in ihre Stadt einzieht und 500.000 ihrer Streitkräfte zu Boden streckt.

Der Allmächtige Gott aber läßt ihre Stadt zwischen Himmel und Erde schweben, so dass der Herrscher und seine Gefolgschaft, die sich außerhalb der Stadt befinden, sie schwebend zwischen Himmel und Erde sehen...

Der Herrscher von Arminiyeh ergreift in seiner Angst die Flucht und weist sein Gefolge an, sich ebenfalls in Sicherheit zu bringen.

Unterwegs stellt sich ihnen ein Löwe in den Weg, weshalb sie erschrocken Waffen und ihre Habe, die sie mit sich führen, fallen lassen...

Die Soldaten des Imaam aber, die ihnen folgen, nehmen es an sich und verteilen es unter sich. Es ist soviel, dass ein jeder von ihnen 100.000 Dinare erhält."[51] [52]

Auch die Sandsch-Städte werden von Imaam Mahdi (a) erobert. Diesbezüglich wird von Imaam Ali (a) folgende Mitteilung überliefert:

"Imaam Mahdi (a) wird weiterziehen, bis er "Sandsch i Kubraa" erreicht, wo es 1000 Basare und in jedem dieser Basare 1000 Läden gibt.

Imaam Mahdi (a) erobert die Stadt.[53]

Von dort aus zieht er weiter, bis zu einem Ort namens Qaate`, einer Insel im Meer."[54]

Imaam Baaqir (a) sagte im Zusammenhang mit der Entsendung der Heere Imaam Mahdis (a) in alle Welt:

"Ich sehe Imaam i Qaa`im (a), wie er seine Heere in alle Welt entsendet."[55]

Auch teilte er mit:

"Imaam Mahdi schickt seine Heerscharen in alle Welt, um die Völker zu Gefolgschaft aufzurufen. Unrecht und Tyrannei werden ausgemerzt, und die eroberten Städte und Länder sind unter seiner Regie. Auch die Eroberung Konstantinopels wird Gott durch sein (Mahdis) segensreiches Wirken geschehen lassen. "[56]

 

d) Widerstände werden niedergeschlagen

Während des weltweiten Eroberungszuges Imaam Mahdis (a) leisten einige Stämme und Bewohner des einen und anderen Ortes Widerstand, der jedoch von seinen Mitstreitern zerschlagen wird.

Auch gibt es jene, denen infolge ihres abwegigen Denkens die Rede Imaam Mahdis (a) nicht gefällt und sich ihm widersetzen. Doch auch sie werden von seinen Gefährten bezwungen.

Hierzu einige Riwaayaat:

Imaam Ssaadiq (a) teilte mit:

"Dreizehn Städte und Stämme werden sein, die gegen Imaam Qaa`im (a) die Waffe erheben, woraufhin er gegen sie antritt. Es sind die Bewohner von Mekka, Medina, Schaam, die Bani Umayyah, die Leute von Damnessiaan und die arabischen Stämme: Bani Dhubbah[57], Ghanaa[58], Baahaalah[59], Usd und die Bevölkerung des Raumes Rey."[60] [61]

Bezüglich einer Gruppe dreister Meuterer sagte Imaam Baaqir (a):

"Wenn Imaam Mahdi (a) über einige religiöse Gebote und auch Sitten spricht, verlassen einige - in ihrem Protest gegen ihn - meuternd die Moschee. Der Imaam weist seine Gefährten an, ihnen zu folgen. Es gelingt ihnen, sie in der Gegend "Tamaarin" zu ergreifen, zu fesseln und sie zu Imaam Mahdi zu bringen, der sie enthaupten wird. Dies ist die letzte Meuterei, die sich gegen ihn ereignet."[62]

Über die Meuterei in Ramilah und deren  Ende berichtet Ibn Abi Ya`fur:

Ich ging zu Imaam Ssaadiq (a), bei dem sich bereits einige eingefunden hatten. Der Imaam sagte zu mir:

- Hast du den Koran gelesen?"

- Ja, habe ich. So, wie ihn alle lesen...

Der Imaam daraufhin:

- Genau das meinte ich...

Ich fragte ihn:

- Warum fragst du mich das?

Er darauf:

- Moses hatte seinem Volk etwas gesagt, wozu es jedoch nicht gewillt war, weshalb es gegen ihn - in Ägypten - meuterte. Moses ging daher gegen sie vor und tötete sie.

Auch Jesus sagte seinem Volk etwas, was diesem jedoch nicht behagte, weshalb es gegen ihn, in der Stadt Takrit, rebellierte. Jesus trat daraufhin gegen es an und bezwang es.

Das aber entspricht der Bedeutung folgenden Gotteswortes:

Eine Gruppe der Bani Israel wurde glaubend, eine andere widersetzte sich. Wir aber standen denen, die glaubend wurden bei und ließen sie über ihre Feinde obsiegen.[63]

Auch Imaam Qaa`im (a) wird euch, wenn er erscheint, das eine und andere sagen, was einige von euch jedoch nicht akzeptieren wollen. Daher werden sie sich gegen ihn, in der Stadt Ramilah, erheben und gegen ihn kämpfen. Er tritt daraufhin gegen sie an und tötet sie. Das aber wird die letzte Rebellion gegen ihn sein."[64]

 

e) Ende der Kriege

Im Zuge der Verwirklichung der göttlichen Ordnung auf Erden und des Untergangs der diabolischen Mächte wird das Kriegsfeuer erlöschen. Keine Macht wird mehr sein, die gegen das Heer Imaam Mahdis (a), des „Imaam der Zeit“, zu Felde treten könnte.

In den Basaren sind daher militärische Artikel nicht mehr gefragt, die somit billiger und billiger werden, aber keine Käufer finden.

Imaam Ali (a) tat kund:

"..., keine Kriege werden mehr sein."[65]

Ka`b sagte: Die letzten Erdentage werden nicht eher anbrechen, als bis dass jemand aus dem Stamme Quraisch, in „Bait ul muqaddas“ eintrifft... und den Kriegen ein Ende setzt."[66]

Der Gesandte Gottes (s) informierte im Zusammenhang mit Dadschdschaal und dem, was nach dessen Tod sein wird:

"..., danach aber wird der Preis für ein Pferd nurmehr ein paar Dinare (Silbermünzen) sein."[67]

Ibn Mass`ud sagte bezüglich der künftigen Preise:

"Frau (Heirat) und Pferd werden zunächst teurer werden, dann aber sinken die Preise und steigen bis zum Auferstehungstag nicht mehr an."[68]

Aller Wahrscheinlichkeit nach ist mit dem Hinweis auf die Frau ganz allgemein das Heiraten und Gründen einer Familie gemeint, denn im Islam werden Frauen in keinster Weise als  "Ware o. Kaufobjekt“ verstanden)

Zu heiraten und eine Familie zu gründen wird in besagter kommender Zeit, d.h. vor dem Erscheinen Imaam Mahdis (a), aufgrund der eingetretenen Teuerung und Armut sehr kostspielig sein. Ebenso wie in jenen Tagen auch für Pferde (bzw. militärische Fortbewegungsmittel) ein hoher Preis zu zahlen sein wird.

Doch nach Beendigung der ständigen Kriege - nach dem Erscheinen Imaam Mahdis (a) - werden Kriegsausrüstungen, da sie nicht mehr notwendig sind, kaum noch etwas kosten. Die Wirtschaft wird angekurbelt und floriert, und folglich werden auch Heirat, Ehe und Familiengründung erschwinglich sein.

Samakhschari überliefert: "Zu den Zeichen der Bewegung Imaam Mahdis (a) gehört, dass Schwerter letztendlich als Sichel (in der Landwirtschaft) genutzt werden."[69]

Was verständlich ist, da in einer Zeit, in der es keine Kriege mehr gibt, Schwerter und ganz allgemein Kriegsausrüstungen keine Verwendung mehr haben, weshalb noch vorhandene Waffen anderweitig, beispielsweise in der Landwirtschaft, genutzt werden können.

Vom Propheten (s) wird in diesem Zusammenhang folgendes überliefert:

"Der Preis für Kühe steigt an, für Pferde aber sinkt er."[70]

Möglicherweise ist auch diese Riwaayat wie die obige zu interpretieren, denn Kühe werden landwirtschaftlich und zur Ernährung des Menschen genutzt. Sie geben Milch (Milchprodukte) und Fleisch...

Der Preis für Pferde aber, die unter anderem militärisch genutzt werden, sinkt, da es Kriege nicht mehr geben wird.



[1] Dschihaadler: Gemeint sind jene, die sich auf dem Wege Gottes einsetzen und bemühen, unter anderem im Kampf gegen den Feind

[2] Schahidaan, Schahide : Mehrzahl von Schahid, also jene, die auf dem Wege Gottes ihr irdisches Leben verloren

[3] Tussi, "amaali", B. 1, S. 236; "bischaarat ul mustafaa", S. 113; "isbaat ul hudaah", B. 3, S. 529; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 123, 317

[4] "isbaat ul hudaah", B. 3, S. 490; nachzulesen in:Tussi, "amaali", B. 1, S. 236; Barqi, "mahaassin", S. 173; "nur us thaqalain", B. 5, S. 356

[5] "kaafi", B. 2, S. 222

[6] Ayyaaschi, "tafssir", B. 2, S. 261; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 224

[7] Nu`maani, "ghaibah", S. 244; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 369; "isbaat ul hudaah", B. 3, S. 542

[8] "bassaa`ir ud daradschaat", S. 141; "isbaat ul hudaah", B. 3, S. 523; "tabssirat ul wali“, S. 97; "bihaar ul anwaar", B. 27; S. 41 u. B. 54, S. 334

[9] "bassaa`ir ud daradschaat", S. 141; "isbaat ul hudaah", B. 3, S. 523; "tabssirat ul wali", S. 97; "bihaar ul anwaar", B. 27, S. 41 u. B. 54, S. 334

[10] "Schaam": Bezeichnung des früheren weiten Gebietes Damaskus bzw. Groß-Syriens)

[11] "kamaal ud din", B. 1, S. 366; "uyun i akhbaar i Ridhaa", B. 1, S. 262; "bihaar ul anwaar", B. 18, S. 346

[12] Sakaat: karitative Abgabe, zu der der Gläubige, der den erforderlichen Voraussetzungen dazu entspricht, verpflichtet ist.

[13] "tafssir burhaan", B. 2, S. 96; "yanaabi`ul mawaddah", S. 425; "bihaar ul anwaar", B. 51, S. 1 

[14] "ihqaaq ul haq", B. 13, S. 259; "yanaabi`ul mawaddah", S. 487; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 378; "asch schi`ah war radsch ah", B. 1, S. 218 

[15] "aqd ud durar", S. 222, "fawaa`id ul fikr", S. 9

[16] "kamaal ud din", B. 1, S. 331; "al fussuul ul muhimmah", S. 284; "as`aaf ur raaghibin", S. 140

[17] "yanaabi`ul mawaddah", S. 423

[18] "al qawl ul mukhtassar", S. 23

[19] "uyun i akhbaar i Ridhaa", S. 65, "ihqaaq ul haq", B. 13, S. 346, "asch schi`ah war radsch ah", B. 1, S. 218

[20] Imaam i Qhaa`ib: gemeint ist Imaam Mahdi (a), der vorerst gemäß göttlichem Willen in der Verborgenheit zubringt und sich gegen Ende der Zeiten, wenn Gott es anordnet, erscheinen wird.

[21] "kamaal ud din", B. 2, S. 394; "bihaar ul anwaar", B. 52, S.323, 336; "asch schi`ah war radsch ah", B. 1, S. 218; vergl.: Ibn Hammaad, "fitan", S. 95; "ssiraat al mustaqim", B. 2, S. 250, 262; Mufid, "irschaad"S. 362; "i`laam ul waraa", S. 430

[22] Ibn Hammaad, "fitan", S. 116; "aqd ud durar", S. 189

[23] “bihaar ul anwaar”, B. 52, S. 365

[24] "ferdouss ul akhbaar", B. 3, S.83; Schaafi`i, "bayaan", S. 137; "ihqaaq ul haq", B. 13, S. 229 u. B. 19, S. 660

[25] Ibn Abi Schaibah, "mussannaf", B. 13, S. 18

[26] Mit dem Mann aus dem Stamme der Bani Haaschim kann Imam Mahdi (a) gemeint sein. Doch möglich ist auch, dass die genannte Riwaayat Hinweis auf die Eroberung eines Mannes der Seidi-Gemeinschaft ist, welche ebenfalls eine Gruppe der Bani Haaschim ist, auch wenn sie in einigen Punkten mit dem Überzeugungsgut der Zwölfer-Schiah bzw. der dschafaridischen Lehre nicht konform geht. Eine solche Eroberung erfolgte, als sie vor Jahrhunderten Tabarestan in die Hand bekamen. Wenn sie oder einer ihrer Mannen in der zitierten Riwaayat gemeint sind, hat die Riwaayat mit unserem Thema nichts zu tun.

[27] Laut „al mundschid“: Mit China oder Ssin war dazumal der ost-asiatische Raum gemeint, zu dem die vormalige Sowjet-Union, Indien, Nepal, Burma , Vietnam, Japan, das chinesische Meer und Korea gehörten. 

[28] "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 339; "ihqaaq ul haq", B. 13, S. 352; "asch schi`ah war radsch ah", B. 1, S. 400

[29] "asch schi`ah war radsch ah", B. 1, S. 162

[30] Konstantinopel, früherer Name der Stadt Instanbul, die im siebten Jahrhundert vor Christus gebaut wurde. Eine Zeitlang war Konstantinopel Hauptstadt des römischen Reiches.

"mu`dscham ul buldaan", B. 4, S. 347; "i`laam ul mun`dschid", S. 28

[31] Deilam ist der Name eines Gebietes im Osten der Bergwelt von Gilan, und zwar östlich von Qaswin.

"mu`dscham ul buldaan", B. 1, S. 99; "a`laam ul mundschid", S. 227; "burhaan qaate`", B. 1, S. 570

[32] "isbaat ul hudaah", B. 3, S. 585; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 388; vergl: "bihaar ul anwaar", B. 54; S. 332, Hadithe: 1, 6, 11, 14, 17, 18, 19, 34, 35, 36, 46

[33] Khasar, (Raum der vormaligen UDSSR)

"mu`dscham ul buldaan", B. 1, S. 99; "a`laam ul mundschid", S. 214 

[34] "aqd ud durar", S. 123; nach der Überlieferung Ibn l Munaadis in "malaahim"

[35] Stadt im Raume des früheren "Schaam", zu Palästina gehörend und an der Meeresküste gelegen. Zwischen den Städten Ghasaa und Bait ud Dschebrin.

"mu`dscham ul buldaan", B. 3, S. 673

[36] "aqd ud durar", S. 201

[37] Heute ist Rom die Hauptstadt von Italien. In jenen Tagen aber war damit die Metropole eines Imperiums gemeint, das von den Cäsaren regiert wurde und das sich viele Länder unterworfen hatte. Das römische Imperium reichte vom Mittelmeer bis hin nach Nordafrika, Griechenland Türkei, Syrien, Libanon und Palästina.

[38] Turkestan liegt im asiatischen Kontinent und war aufgeteilt worden zwischen China und der (vormaligen) Sowjetunion. Zu Turkestan gehören Ssin Kiaanagh von China und Turkamanestan, Osbakestan, Taschkent, Tadschikistan, Gharandschir und Qasaaqestaan.

"a`laam ul mundschid", S. 542

[39] Gemeint ist der indische Subkontinent, zu dem die Republik Indien, Pakistan, Butaan und Nepal gehören.

"burhaan qaate`", B. 1, S. 703; „a`laam ul mundschid", S. 542

[40] Nu`maani, "ghaibah", S. 108; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 348

[41] "al qawl ul mukhtassar", S. 26

[42] Weitere Bezeichnungen für “Bait ul muqaddas”: Urschalim, Al-Quds, Jerusalem)

[43] "aqd ud durar", S. 97, 319; Ibn Taawus, "malaahim", S. 181; Hanafi, "burhaan", S. 88

[44] "aqd ud durar", S. 201; Schaafi`i, "bayaan", S. 114; "ihqaaq ul haq", B. 13, S. 229

[45] Im Norden grenzt Hidschaas an das Aqabeh-Gewässer, im Westen an das Rote Meer, im Osten an den Raum Nadschd und im Süden an Assir.

"a`laam ul mundschid", S. 229.  Laut Hamwini wird der Raum zwischen Ssan`aa in Jemen und Schaam (Syrien) "Hidschaas" genannt. Gemäß "mu`dscham ul buldaan" gehörten auch Tabuk und auch Palästina dazu.

[46] Anmerkung des Autors: Hidschaas ist nicht allein Mekka, sondern ein weites Gebiet, dessen Zentrum Mekka ist. Mag sein, dass in jenen kommenden Tagen Gebiete von Hidschaas unter der Herrschaft oder dem Einfluss anderer Regierungen stehen.

Allerdings wird sich auch Mekka, Riwaayaat zufolge, nicht ohne weiteres Imam Mahdi fügen. Wie überliefert wurde, wird einer der Abgeordneten Imam Mahdis von den Mekkandern enthauptet werden. Imam Mahdi (a) wird gegen sie antreten, Mekka erobern und damit ganz Hidschaas in seine Hand bekommen.

[47] Ibn Hammaad, fitan", S. 95; Mutaqqi hindi, "burhaan", S. 141; Ibn Taawus, "malaahim", S. 64; "al qawl ul mukhtassar", S. 23

[48] Als Khoraassaan verstand man in jenen Tagen Gebiete von Iran, Afghanistan und Russland, "a`laam l mundschid", S. 267

[49] "asch schi`ah war radsch ah", B. 1, S. 158

[50] Gebiet in Kleinasien, zwischen der Aaraaraat-Bergwelt, Kaukausien, Iran, Türkei und dem Euphrat, das eine zeitlang ein selbstständiges Land war. Nach der Auflösung des byzanthinischen Imperiums wurde es unter den Ländern Iran, Russland und dem Osmanischen Reich aufgeteilt. "al mundschid", S. 25 

[51] obige Quelle, S. 162

[52] Anmerkung des Autors: Wenn die zitierte Riwaayat zuverlässig ist und stimmt, erhalten die Soldaten die beweglichen Güter, die ihnen bei der Auseinandersetzung mit dem Feind zufielen, als „Kriegsgewinn-Anteil“.

[53] obige Quelle, S. 164

[54] obige Quelle, B. 1, S. 164; vergleiche: "aqd ud durar", S. 200; "ihqaaq ul haq", B. 13, S. 229

[55] Mufid, "irschaad", S. 341; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 337

[56] Ibn Taawus, "malaahim", S. 64; "al fataawi ul hadithiah", S. 31

[57] "Dhubbah" ist der Name eines Dorfes in Hidschaas, gelegen auf dem Wege nach Schaam, am Ufer des Meees. Neben diesem Dorf befindet sich das Dorf "Hasrat e Yaqubs", namens "Bidaa".

Die Bani Dhabah aber sind ein Stamm, der sich im Krieg Dschamal gegen Imaam Ali (a) stellte. Die meisten Gedichte im Zusammenhang mit diesem Krieg stammen von ihnen und auch den Bani Usd. Sie hatten sich während besagten Gefechtes um das Kamel der Ayschah geschart, um sie zu schützen und auch zu unterstützen.

Ssam`aani, "anssaab", B. 4, S. 12; Ibn Abi l Hadid, "scharh nahdsch ul balaaghah", B. 9, S. 320 u. B. 1, S. 253

[58] Die "Ghanaa" sind ein Stamm, der in "Haar", auf der arabischen Halbinsel, zwischen Mussel und Schaam, lebte und dessen Stammesgründer jemand namens Ghanaa ibn Ya`sser war.

Ssam`aani, "anssaab", B. 4, S. 315

[59] Die Baahaalah sind ein Stamm, der auf Baahaalah ibn Asr zurückgeht. Die Araber mieden es in jenen Tagen, sich mit diesem Stamm zu verbinden, da es in ihm jemand, der Ehre und Würde nicht gab. Die Leute des Stammes waren niedriger Gesinnung. Imaam Ali (a) hatte, bevor er nach Sseffin aufbrach, zu ihnen gesagt:

"Gott ist mein Zeuge, dass ich über euch und ihr über mich erzürnt seid. Daher kommt und lasst euch euer Gehalt auszahlen, woraufhin ihr nach Deilam zieht."

Ssam`aani, "anssaab", B. 1, S. 275; "waq`ah sseffin", S. 116; "an nafy wa t taghrib", S. 349; Ibn Abi l Hadid, "scharh nahdsch ul balaaghah", B. 3, S. 372; "al ghaaraat", B. 2, S. 22

[60] Nu`maani, "ghaibah", S. 299; "bassaa`ir ud daradschaat", S. 336; "holiat ul abraar", B. 2, S. 632; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 363 u. B. 48, S. 84

[61] Anmerkung des Autors: In der zitierten Riwaayat werden die Namen einiger Sippen des Bani-Umayah-Stammes genannt, da insbesondere sie, die inzwischen erneut erstarkt sind und sich organisiert haben, gemeinsam mit Gleichgesinnten die Bewegung Imam Mahdis (a) zu verhindern suchen und wahrscheinlich Ursache zu Provokation und Sabotage sein werden.  

[62] Ayyaaschi, "tafssir", B. 2, S. 61; "tafssir burhaan", B. 2, S. 83; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 345

[63] Sure 61, Vers 14

[64] "bassaa`ir ud daradschaat", S. 336; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 375 u. B. 47, S. 84 u. B. 14, S. 279

[65] Ibn Hammaad, "fitan", S. 162; "al mu`dscham us ssaghir", S. 150; "ihqaaq ul haq", B. 13, S. 204

[66] "aqd ud durar", S. 166; vergl.: Abd ur Rasaaq, "mussannaf", B. 11, S. 401

[67] Ibn Taawus, "malaahim", S. 152

[68] "al mu`dscham l kabir", B. 9, S. 342; ähnliches ist in "aqd ud durar", S. 331 und zitiert von Khaaridschat ibn Ssalt" zu lesen.

[69] "al faa`iq", B. 1, S. 354

[70] Ibn Hammaad, "fitan", S. 159; Ibn Taawus, "malaahim", S. 82

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