3- Intensivierung der Viehwirtschaft

3- Intensivierung der Viehwirtschaft

Der Gesandte Gottes (s) sprach:

"Im letzten Abschnitt des Erdendaseins meiner Gemeinde wird Imaam Mahdi (a) erscheinen..., und Vieh und Schafe wird es wieder in reichem Maße geben."[1]

Auch sagte er:

"In jener Zeit wird es (erneut) Viehherden und Schafe geben, die ihr Leben leben können."[2]

Gemäß dieser Aussage des Propheten (s) ist anzunehmen, dass es vor besagter Zeit, infolge Krankheit und Nahrungsmangel, keine Überlebens-Chancen für das Vieh geben wird.

Auch dieses Wort wird vom Gesandten Gottes (s) überliefert:

"Nachdem Dadschdschaal den Tod gefunden hat, wird Gott Viehherden gedeihen lassen. So gut in Futter werden sie sein, dass ein einziges Kameljunge etliche Menschen sättigen kann, ein Schaf eine ganze Sippe ernährt und ein Zicklein zur Speisung einer Gruppe ausreicht."[3]


4- Handel

Florierender Handel ist ein Zeichen für das wirtschaftliche Voranschreiten eines jeden Landes. Ebenso wie andererseits ein stagnierender Basar Verarmung und Rückschritt im Gefolge hat.

In der Regierungszeit Imaam Mahdis (a) ist eine gesunde wirtschaftliche Situation für alle gegeben. Handel und Basar haben Hochkonjunktur.

Der Gesandte Gottes (s) sprach:

"Zu den Zeichen der (nahenden) Auferstehung zählt, dass es der Bevölkerung – infolge der segensreichen Regie Mahdis (a) - an finanziellen Mitteln nicht mangelt, Wissen und Wissenschaft Entfaltung fanden und der Handel floriert."[4]

Abdullaah ibn Ssalaam sagte:

Nach dem Ende Dadschdschaals werden die Menschen noch vierzig Jahre lang leben, Palmen pflanzen und Märkte errichten."[5]



Fünftes Kapitel






Physisches und psychisches
Wohlbefinden und...



Zu den großen Problemen vor der Zeit des Erscheinens Imaam Mahdis (a) - des Imaam der Zeit – gehört die weltweite Misere auf dem Sektor „Gesundheit und Hygiene“. Damit liegt es im Argen, und damit natürlich auch mit der medizinischen Versorgung der Kranken. Ein Dilemma, das durch schwere und mysteriöse Krankheiten und grassierende Epidemen, deren Folge Qualen und Tod sind, verursacht wurde. Überall in der Welt.

Todbringende Infektionskrankheiten wie Lepra, Pest und Pocken, ebenso Lähmungen, Blindheit, Infarkte und Aberhunderte Krankheiten mehr bedrohen das menschliche Leben. So heftig, dass man auf den Tod geradezu wartet.

Hoffnung auf Leben ist nicht mehr. Man legt sich des Abends schlafen, in dem Gedanken, den nächsten Morgen nicht mehr zu erleben. Oder aber man verlässt sein Haus ohne Hoffnung auf Heimkehr.

Diese äußerst betrübliche Situation ist u.a. die Folge einer verseuchten Umwelt, der Anwendung chemischer, atomarer, bakterieller bzw. virulenter mikrobiologischer Waffen. Selbstredend aber tragen auch Massensterben und das oftmals nicht Bestattetwerden der zahllosen Leichname, wodurch eine zusätzliche Verpestung des Lebensmilieus eintritt, dazu bei.

Abgesehen davon aber wird eine rapide Verbreitung von Geistes- und Gemütskrankheiten eintreten, hervorgerufen durch die um sich greifende Verelendigung der menschlichen Gesellschaft, deren Hoffnungslosigkeit, Existenz-Unsicherheit, psychischen Nöte und wahrscheinlich so manches andere mehr, dessen wir heute noch ahnungslos sind.

Regieren und Vorgehen Imaam Mahdis (a) aber wecken erneut Hoffnung in den Herzen der erschöpften Menschheit; Hoffnung auf Leben, auf Beendigung des Elends und der Qualen und Hoffnung auf ein Zurückfinden zu Gesundheit und Wohlergehen.

Hoffnungen, die durch ihn, Imaam Mahdi (a), Wirklichkeit werden.

Folgend einige Riwaayaat, die den gesundheitlichen bzw. medizinischen Notstand in der Zeit vor dem Erscheinen Mahdis (a) betreffen und anschließend einige, die darüber Kunde geben, wie er, Mahdi (a), dieser bitteren Situation Herr wird.


a) Zuvor: Epdidemien und "plötzlicher Tod"...

Der Gesandte Gottes (s) sprach:

"Anzeichen für das Nahen der Auferstehung ist das schmerz- und leidlose Sterben des Menschen."[6]

Gemäß einer anderen Überlieferung sagte er,

dass das Anzeichen für das Nahen Mahdis (a) zahlreiche, schwere und aufeinanderfolgende "Donner-Blitze" sind, die so heftig geartet sind, dass auf die Frage (an wen auch immer), wer der Bekannten und Verwandten vom letzten Gewitter erfasst wurde, stets etliche genannt werden...[7]

In den Riwaayaat erscheint der Begriff "ssaa`iqah", in der Bedeutung von harten, panikverursachenden explosionsartigen Geräuschen ("Donner-Blitzen"), die zu Ohnmacht oder aber Geistesschwund führen. Das heißt, wer von diesen "ssaa`iqah" erfasst wird, verliert seinen Verstand oder aber verbrennt[8] zu Asche.

Allerdings können mit diesen "ssaa`iqah" auch Explosionen durch Kugeln, Bomben, Raketen oder aber zukünftige, fortgeschrittene Waffentypen gemeint sein, die ebenfalls unvorstellbar geräuschvoll und zudem brandverursachend sind, so dass diejenigen, die sich in der Nähe dieser Explosionen befinden, umkommen und zu Asche werden oder aber den Verstand verlieren und geistiger Umnachtung anheimfallen.

Mit anderen Worten: Schwere, unheilbare Krankheiten, Tod und Geistesschwund, unter anderem verursacht durch den Einsatz verheerender Waffengattungen...

In einer anderen Überlieferung wird folgendes Wort des Propheten (s) wiedergegeben:

"Vor dem Erscheinen und Aufbruch (Mahdis) und der Auferstehung wird es zu qualvollen Toden und erdbebenschweren Jahren kommen."[9]

Amir al mu`minaan (a) sagte in diesem Zusammenhang:

"Vor dem Erscheinen des Qaa`im (a) wird es zweierlei Todesarten en masse geben: Der rote Tod und der weiße. Der weiße Tod aber ist die Pest, die grassieren und sich verbreiten wird."[10]

Von Imaam Ssaadiq (a) wird folgendes überliefert:

"Zu den Anzeichen des nahenden Aufbruchs (Mahdis) und der Auferstehung gehört die rapide Zunahme von Krankheiten und plötzlicher Tode."[11]

Imaam Kaasim (a) überlieferte folgendes Propetenwort:
"Plötzliches Sterben, Lepra und Cholera gehören zu den Zeichen des nahenden Aufbruchs (Mahdis) und der Auferstehung."[12]

In dem Buch "Bayaan ul a`immah" heißt es:

"Zu den Zeichen des Erscheinens Mahdis (a) gehört die weltweite Zunahme von Krankheiten wie Cholera und Pest; insbesondere in Bagdad und umliegenden Städten, wodurch sehr viele Menschen dahingerafft werden."[13]





[1] Haakim, "mustadrak", B. 4, S. 558; "aqd ud durar", S. 144; Mutaqqi Hindi, "burhaan", S. 84; "kaschf ul ghummah", B. 3, S. 260; "ihqaaq ul haq, B. 13, S. 215; "bihaar ul anwaar", B. 51, S. 81; "asch schi`ah war radsch`ah", B. 1, S. 214

[2] "dschaami`ul ahaadith", B. 8, S. 77; "ihqaaq ul haq", B. 13, S. 215 u. B. 19, S. 681

[3] Ibn Hammaad, "fitan", S. 148

[4] Ibn Qutaibah, "uyun i akhbaar, B. 1, S. 12

[5] Ibn Abi Schaibah, "mussannaf", B. 15, S. 142; "ad durr ul manthur", B. 5, S. 354; Mutaqqi Hindi, "burhaan", S. 193

[6] "ferdouss ul akhbaar", B. 4, S. 298

[7] Ahmad, "masnad", B. 3, S. 64; "ferdouss ul akhbaar", B. 5, S. 434

[8] Amid, "farhang", B. 2, S. 688

[9] "al mu`dscham ul kabir", B. 7, S. 59

[10] Mufid, "irschaad", S. 359; Nu`maani, "ghaibah", S. 277; Tussi, "ghaibah", S. 267; "i`laam ul waraa", S. 427; "kharaa`idsch", B. 3, S. 1152; "ssiraat l mustaqim", S. 249; "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 211; "ilsaam un naassib", B. 2, S. 147

[11] "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 313; Ibn Athir, "nahaayah", B. 1, S. 187

[12] "bihaar ul anwaar", B. 52, S. 269, gemäß "al imaamah wat tabssarah"; "ilsaam un naassib", B. 2, S. 125

[13] "bayaan ul imaamah", B. 1, S. 102

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